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Orale Entwicklung: Sprachentwicklung! Der Mund des Menschen hat zwei Aufgaben:
Erstens für die Nahrungsaufnahme! (Für die Atmung ist im Normalfall die Nase zuständig. Nur im Ausnahmefall soll man über den Mund atmen. Der Energiestoff, Prama kann nur über die Riechfäden der Nase aus dem Sauerstoff aufgenommen werden.) Um die Nahrung aufnehmen und einen Laut bilden zu können, braucht der Mensch eine "Intakte" Mundmotorik als auch Zungenmotorik. Ist die Mund, beziehungsweise Zungenmotorik eingeschränkt, kann die Nahrung nicht gekaut werden und mit der Zunge zurückbefördert werden. Eine feste Nahrungsaufnahme ist nicht möglich. Genauso ist es mit der "Lautbildung", beim Sprechen. Wenn aber der Mund und die Zunge durch eine Erkrankung (Spastik) nicht funktioniert, ist die motorische Sprache nicht möglich oder beeinträchtigt. In unserem Gehirn gibt es zwei Zentren die für die Sprache wichtig sind!
Das eine ist das "sensorische" (Wernicke) Sprachzentrum. Das Zweite ist das "motorische" Sprachzentrum. Da diese Zentren im Gehirn von "Außen" aufgebaut werden, und "nicht" Genetisch angelegt sind. Stellt sich die Frage, " WIE KOMMEN DIESE IN UNSER GEHIRN"! 1) Intrauterine "ORALE" Wahrnehmungsentwicklung! n der achten Schwangerschaftswoche, knicken die Arme vom
Embryo in der Ellenbeuge ab (sogenannte Wachstumsbewegung).
Die Arme und die Beine des Embryo sind am dreiundfünfzigsten,
beziehungsweise um den sechsundfünfzigsten Schwangerschaftstag
bereits ausgebildet. Der in der "Ellenbeuge" abgewinkelte Arm des Kindes, (wird durch die Fruchtwasserbewegung Herzschlag - Atmung- Darmgeräusche - Stimme- Bewegung der Mutter) stößt mit den Daumen an die Unterlippe. Durch diese taktil/haptische Stimulation, öffnet das Kind den Mund. Test: Der Daumen schwimmt in den Mund und stößt an der Zunge des Kindes an, (zweite taktile Erfahrung) der Mund des Kindes schließt sich. Meine Hypothese: Der Daumen des Kindes schwimmt, bei geschlossenen Lippen
wieder aus dem Mund. Ab den dritten Schwangerschaftsmonat, macht das Kind im Mutterleib schon bewusste "orale" Stimulation. Es "lutscht" am Daumen (dominante) und schluckt Fruchtwasser. Diese immer wiederkehrenden "oralen" Stimulationen, legen; sowohl das "sensorische" und das "motorische" Sprachzentrum im Gehirn des Kindes an. Orale "sensorische und motorische" Entwicklung, in den ersten fünf Monaten nach der Geburt! Das Kind "saugt" nach der Geburt an der Brust (Mamielle)
der Mutter. Außerdem trinkt es an der "Flasche",
an der er auch saugt. Alle diese "Bewegungen", sind Wahrnehmung und Bewegungsentwicklung, im sensomotorischen Bereich des Gehirns. Außerdem bekommt das Kind "Liebkosungen", im Gesicht und um den Mund. Auch diese "Berührungen" werden im Gehirn abgespeichert. Ab dem dritten Monat, bekommt das Kind nicht nur mehr flüssige Nahrung. Jetzt beginnt die Mutter dem Kleinkind auch mit dem Löffel breiige Nahrung zu verabreichen. Die Mutter nimmt am Anfang der Essversuche mit dem Löffel einen Plastiklöffel und keinen Löffel aus Metal. Da die Verletzungsgefahr zu groß ist und das Kind Metal noch nicht kennt und dadurch den Mund nicht aufmacht. (Auch bei alten Menschen hat sich diese Methode gut bewährt, wenn die Verletzungsgefahr zu groß ist) Die Mutter gibt den vorbereiteten Brei auf den Löffel und führt ihn zu "ihrem" Mund, um die Temperatur zu kontrollieren. (So wird die Temperatur, von Generation zu Generation weitergegeben) Danach führt die Mutter, den Temperatur angepassten Brei auf dem Löffel zum Mund des Kindes. Sie "stößt", mit dem Löffel an die Unterlippe des Kindes, das Kind "öffnet" den Mund. Die Mutter gibt den Löffel in den Mund des Kindes, der Löffel "drückt" auf die Zunge (zweite taktile Reaktion), das Kind schließt den Mund und die Mutter zieht den Löffel aus den Mund des Kindes. Reaktion: Der Brei im Mund, kommt postwendend wieder
im hohen Bogen aus dem Mund zurück heraus. Da das Kind "diesen" Geschmack noch nicht im Gehirn abgespeichert hat, "sondert" er es wieder ab. Beim zweiten Löffel ist die Reaktion des Absonderns nicht mehr so stark. Beim dritten Löffel noch geringer, und wenn das Gehirn "diesen" Geschmack abgespeichert hat, schluckt das Kind den Brei runter. Diese Reaktion des "absondern" ist bei anderen
Geschmackstoffen genauso vorhanden. "ORALE" Phase: Ab dem fünften Monat! Vom fünften Monat, bis zum zweiten Lebensjahr, vergrößert
sich das Gehirnvolumen des Kindes um das Doppelte. Ab dem fünften Monat, beginnt das Kind mit dem Mund
zu "sehen" - "Erkundung"! "ORALE" Stimulation mit Nahrungsmittel, nach dem fünften Monat! Die Mutter verändert ab dem fünften Monat, bei
der Nahrungsverabreichung die "Conzestenz", des
Bahrungsbreies immer mehr und mehr. Von "breiig"
zu "fest". Um diese "verschiedenen" Geschmackstoffe und Conzestenzen auf einmal verarbeiten zu können, braucht man eine große Gehirnleistung. Damit man bei der "Nahrungsverabreichung" nicht
"erstickt" durch eine Aspiration (Verschlucken)
, muss zuerst flüssig -danach -breiig und am Schluss
fest im Mund verarbeitet werden. Achtung. Darum müssen oft, bei Menschen mit "Hirnleistungsstörungen" nach Erkrankungen und bei älteren Menschen, die Nahrung zu einer "Conzestenz" verarbeitet werden. Durch das "Kauen", lernt der Mensch erst den "Laut" bilden. Erstes Wort: "Auto". Diese Lippenstellung und Zungenstellung sind ähnlich wie beim Daumenlutschen und Flasche trinken. Mama": Diese Mund und Lippenstellung ist ähnlich wie beim Brei vom Löffel herunternehmen. Dabei werden die Lippen zusammen gepresst. Natürlich muss ein Kind auch "Hören können", sonst hört es ja nicht das ein "Laut" seine Lippen verlässt und was es spricht. Fazit: Viele Menschen mit einer "Sondennahrung" über die Bauchdecke, (PEG) hören vom "Sprechen" auf. Da sie ja den "Laut" durch die fehlende Mundmotorik, bei der "Oralen" Nahrungszufuhr nicht mehr beherrschen (Training). Die Mund, beziehungsweise Zungenmotorik, braucht immer wieder neue "Bestätigung" im Gehirn. Für den Inhalt verantwortlich: © Johann Rannegger © 2007 by Johann Rannegger
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