Basale Stimulation

Fragen und Antworten

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Visuelle Förderung

Neun von zehn Ganglienzellen in der Netzhaut sind für Farbe zuständig die zehnte Ganglienzelle in der Netzhaut für Struktur. Schwarz und Weiß können vom Auge nicht wahrgenommen werden.

Visuelle Stimulation:

Die Wahrnehmung der Umwelt und der eigenen Person durch ein bewusstes Sehen zu ermöglichen.
Grundsatz: Halluzinationen können ein Hinweis auf mangelnde Stimulationen sein.

Das visuelle Angebot ermöglicht dem Patienten eine Orientierung über sich selbst und über seine Umgebung.
Die Orientierung hinsichtlich seiner Person im Raum wird möglich und er verfügt über eine Kontrollmöglichkeit bei auftretender Unsicherheit.

Tag/Nachtrhythmus einhalten

Raumbeleuchtung der Tageszeit anpassen

Bilder oder Fotos sollten nicht im direkten Blickfeld des Patienten angebracht werden, sondern eher am Rande seines Blickfeldes.

Er soll auch die Möglichkeit haben, sich weg zu drehen.

Bitte klicken Sie auf die Fotos um sie zu vergrössern

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Visuelle Förderung
Visuelle Förderung
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Visuelle Förderung

Bei Patienten mit Sehstörungen werden Anfangs, ganz klare und eindeutig zu erkennende einfache Bilder verwendet (Kontrast). Eventuell in schwarz/weis, später farbig. Wenn die Sehfähigkeit zunimmt, können sie gegen farbige- komplexe Bilder ausgetauscht werden. Ähnlich der Entwicklung der visuellen Wahrnehmung beim Kind. (Achtung: Es kann das noch so gut gemeinte Bild für den Patienten, in der jetzigen Situation eine Negativstimulation bedeuten.)

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Zwischen Decke und Wand kann eine Begrenzungslinie angebracht werden. Damit ein Unterschied zwischen der Decke und der Wand erkennbar ist. Der Raum kann farblich abgestimmt werden. (Paravent – Vorhänge etc.) Es sollen warme Farben (Grundfarben) verwendet werden. Mit Rot auf chirurgischen Stationen bitte Vorsicht, sie können mit Blut verwechselt werden. Blendfreie Beleuchtungen über dem Kopf des Patienten anbringen. Eventuell keine direkte Beleuchtung über den Kopf des Patienten.

Grundsatz:
Es sind die Augen und die Ohren eng mit einander verbunden und es kann durch nicht sehen des gehörten zu großen Ängsten kommen. Darum so früh wie möglich Sehposition einnehmen. Aufsetzen des Patienten. Sichtfeld zur Orientierung einsetzen. Fensterplatz und auch Sicht zur Türe ermöglichen.

Grundsatz:
Die Wahrnehmung der persönlichen Umwelt (Umgebung) des Patienten zu ermöglichen

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Farben Vitamine für die Seele

Der menschliche Körper reagiert auf alles, was wir sehn, hören oder denken. Viele Menschen empfinden die Wirkung der Farben als angenehm für ihre Stimmung, von beruhigend , ausgleichend oder kühl bis anregend und aufmunternd. Eine ganzheitlich verstandene Gesundheit kann somit stimuliert werden und Stoffwechsel, Hormonproduktion und Immunabwehr werden von dieser Reaktion beeinflusst.

Die Heilwirkung der sechs Spektralfarben:

Rot: ist eine aktive , dynamische Heilfarbe und strömt eine wärmende , belebende und anregende Energie aus.

Orange: ist die Heilenergie für Optimismus und Lebensfreude. Sie wirkt aufmunternd.

Gelb: spendet Heiterkeit und Lebensfreude, vertreibt Trübsinn ,Arbeitsunlust und Ermüdungserscheinungen.

Grün: wirkt sedierend, stabilisierend und erholsam. Es fördert die Regeneration des Nervensystems und allgemeine Entspannung des gesamten Organismus.

Blau: ist die harmonisierende Farbe des Klimakteriums, stärkt die Lebenskraft und entlastet das Herz.

Violett: gibt geistige Kraft , verstärkt die Meditationswirkung und führt zu höheren Bewusstseinszuständen.
Weiß: normales Licht

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© 2007 by Johann Rannegger