Basale Stimulation

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DAS GEHIRN

Das Gehirn besteht im Durchschnitt aus mehr als 10 Milliarden Nervenzellen, die von den so genannten Neuroglia oder Gliazellen (aus dem Griechischen: Glia= Leim) umgeben sind. Die Anzahl der Gliazellen übersteigt die der Nervenzellen sogar noch um das Zehnfache. Die Nerven und die Gliazellen bilden das weiche und gelantineartige Gehirngewebe, das nur von der Hirnschale des Schädels in seiner Form gehalten wird.
Das Gehirn ist von drei Membranen, den so genannten Hirnhäuten oder Meningen umgeben, die eine versorgende und schützende Funktion haben. Die äußerste und die dickste Haut wird als harte Hirnhaut oder Dura mater bezeichnet, die mittlere Spinnwebhaut oder Arachnoiden ist von vielen Kanälen mit Gehirnflüssigkeit durchzogen und die innere weiche Hirnhaut oder Pia mater stellt die dünnste dieser Häute dar. Diese Gehirnhäute dehnen sich so lange aus, bis sie das gesamte Rückenmark umschließen. Zwischen diesen Häuten befinden sich zahlreiche Blutgefäße und Nervenfasern, die von Gehirnflüssigkeit umgeben sind. Diese Flüssigkeit zirkuliert auch in den Ventrikeln (Hohlraum) des Gehirns sowie in einem im Rückenmark gelegenen dünnen Kanal.
Das Gehirn wird gemäß den unterschiedlichen Funktionen in verschiedene anatomische Bereiche unterteilt.

Das Großhirn: bildet den größten Teil des Gehirns (ca 1200g). Abgesehen von einigen grundlegenden Funktionen bezüglich der Aufnahme und der Verarbeitung von Reizen ist es für die komplexesten Funktionen der menschlichen Psyche verantwortlich.
Das Kleinhirn: dient vorwiegend der direkten Steuerung von präzisen Muskelbewegungen.
Das Limbische System: ist an Gedächtnisprozessen und an der Bildung von Emotionen beteiligt.

Der Hypothalamus: steuert die Aktivität der Hypophyse (wichtigste aller endokrinen Drüsen) und viele andere Lebensfunktionen des Körpers.
Hirnstamm: dazu gehört u. a. der Thalamus, der die eingehenden und ausgehenden Informationen der anderen Gehirnregionen "sortiert". Der Hirnstamm reicht bis ins Rückenmark und kontrolliert verschiedene innere Faktoren wie z.B. den Blutdruck oder den Atemrhythmus, die er laufend den physiologischen Bedingungen anpasst.

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Quelle: Anatomie: Wunderwerk Mensch

Wenn sie ein Stück gehen wollen, geben sie ihrem Körper einfach den Befehl, und es geht los. Auf den Vorgang selbst und die komplexen Muskelbewegungen brauchen sie sich nicht zu konzentrieren. Das besorgt ihr Körper aus eigenem Antrieb. Genau so wenig kümmern sie sich bewusst um die Herztätigkeit, die der Muskulatur das erforderliche Blut zuführt und die Atmung. Und schon gar nicht steuern sie die vielen anderen Funktionen, die den Gesamtorganismus im physiologischen Gleichgewicht halten. Diese Aufgaben übernehmen Gehirn und Nervensystem sowie die komplexen chemischen Kontrollsysteme des Körpers, die im Hintergrund arbeiten. Das erlaubt es ihnen, sich auf die unzähligen Wahrnehmungen ihrer Sinnesorgane zu konzentrieren und die Gedanken frei zu halten, um Probleme zu lösen, Erinnerungen aufzufrischen und zu träumen. Alle diese wichtigen Funktionen erledigt ein "Computer" von der Größe einer Honigmelone - DAS GEHIRN.